Mit dem MVV zu „Budapest“

Der Pianistenclub lädt zu einem Konzert aus der Reihe „Musikmetropolen der Welt“ am Donnerstag, dem 4. Mai, um 19.30 im Johannissaal von Schloss Nymphenburg ein. Geboten werden Tradition, Vielfalt und so einiges Temperament. Wir weisen darauf hin: Ihre Eintrittskarte berechtigt Sie am Tag des Konzerts ab 15 Uhr zur umweltfreundlichen Hin- und Rückfahrt im gesamten MVV.

Die Anzahl von ungarischen Komponisten und Komponisten mit Bezug zu Ungarn ist groß. Als ungarischster aller ungarischen Komponisten ist Béla Bartók mit drei Werken im Konzert vertreten: mit seinen rumänischen Volkstänzen, seiner Sonatina über Themen der Bauern von Transsylvanien und seiner Sonate für Klavier. Unter die bekannteren ungarischen Komponisten wurden auch zwei hierzulande eher unbekannte gemischt: Ferenc Vecsey – mit seinem ausdrucksvollen Kleinod Valse triste – und Eugène Hubay, der oft mit Franz Liszt musizierte, mit einer Bearbeitung aus seiner Oper „Der Geigenmacher aus Cremona“. Auch wenn Johannes Brahms kein Ungar ist, drückte er seine Sehnsucht nach Ungarn in den ungarischen Tänzen aus. Damit beginnt das Konzert. Franz Liszt nimmt in der ungarischen Musikgeschichte eine Sonderstellung ein. Seine bahnbrechende Virtuosität manifestiert sich exemplarisch im Mefisto-Walzer. Die religiöse Seite dieses facettenreichen Komponisten können Sie in dem Stück „Funerailles“ aus dem Klavierzyklus Harmonies poétiques et réligieuses genießen.

Programminformation im Detail