Querverkehr: MVV-Netzpläne zeigen alternative Wege auf

Dieses Bild vom MVV-Netz dürfte jeder Fahrgast kennen: ein Stern mit Strahlen bis in die Landkreise hinein. Um von Wolfratshausen nach Gilching zu kommen, muss ich also erst mit der S7 bis in die City dann mit der S8 wieder gen Süden fahren?! Keineswegs! Es gibt – nicht nur auf dieser Strecke – Abkürzungen. Die Quer-Netzpläne des MVV zeigen attraktive Verbindungen auf.

„Quer fahren“ nach Plan: probieren Sie es einfach mal aus. Selbst im Zentrum Münchens kommen Sie mit zwei U-Bahnen von A nach B, ohne am Sendlinger Tor, Hauptbahnhof oder Odeonsplatz umzusteigen. Halten Sie bei Ihrem Experiment Ausschau nach den MetroBuslinien oder der ExpressBus-Linie X30 – und staunen Sie, wie problemlos und schnell Sie Ihr Ziel auf ungewohnte Weise erreichen werden.

Die ExpressBus-Linie X30 verbindet fast alle U-Bahn-Linien und die Tram-Linien 15, 17 und 25 auf direktem Weg miteinander. Sie ist besonders schnell, weil sie nur an den Verknüpfungspunkten hält. Die MetroBus-Linien der MVG verbinden ebenfalls U-Bahn-Linien und verknüpfen Stadtteile miteinander. Im dichten Takt verkehren sie in der Regel täglich ab fünf Uhr morgens – bis etwa um 1.30 Uhr in der Nacht.

In der Region sorgen immer mehr MVV-Regionalbusse an Werktagen für attraktiven Querverkehr, auch Tangentialverbindungen genannt. Besonders nachgefragte Strecken werden mindestens im 20-Minuten-Takt bedient. Auch Expressbusse sind in den Landkreisen unterwegs. Wer von Wolfratshausen nach Gilching kommen will, hat die Wahl zwischen der S-Bahn-Fahrt via München oder der Fahrt mit dem ExpressBus über Starnberg Nord. Letztere führt 10 Minuten schneller ans Ziel – und kostet bei einer Einzelfahrt nur die Hälfte, da sie den Außenraum nicht verlässt.

Was alles möglich ist, zeigt die MVV-Broschüre „Unsere besonderen Pläne“, die gratis bei den Servicestellen und im Online-Shop – dort gegen Zahlung der Versandkostenpauschale in Höhe von 3,50 Euro – erhältlich ist.

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