Zweite Stammstrecke muss schnell kommen!

07. Juli 2011

Die zweite Stammstrecke ist auch nach dem unglücklichen Ausscheiden Münchens bei der Olympia-Bewerbung das wichtigste Nahverkehrsprojekt im MVV-Raum und muss ohne Verzögerungen realisiert werden.

Die zweite Stammstrecke war nie auf die zweieinhalb Wochen der Olympischen Winterspiele 2018 ausgelegt, sondern ist „das“ Infrastrukturprojekt zur Bewältigung des Verkehrs im Großraum München in den nächsten 50 Jahren. Sicher hätten die Winterspiele dem Großprojekt zusätzlichen Schwung verliehen, doch das Olympia-Aus ändert nichts an der absoluten Unverzichtbarkeit der zweiten Stammstrecke.
Es sind daher jetzt alle Anstrengungen zu bündeln, um die Planungen weiter voran zu treiben und insbesondere die Finanzierung rasch in trockene Tücher zu bringen.
MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag: „Das S-Bahn-System stößt schon heute zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. Jede Verzögerung des Projekts über 2018 hinaus wäre ein enormer Rückschritt und würde dazu führen, dass die S-Bahn ihre Aufgabe für den Großraum München nicht mehr hinreichend erfüllen kann. Um zukunftsfähig zu bleiben, braucht München die zweite Stammstrecke – und zwar schnell und nicht erst in ferner Zukunft.“

In diesem Zusammenhang verweist der MVV noch einmal auf eine aktuelle Broschüre, in der die acht wichtigsten Vorteile der zweiten Stammstrecke für die Fahrgäste kurz zusammengestellt sind. Die Broschüre wird aktuell unter anderem in den S- und U-Bahnen ausgelegt und steht auch als Download im Internetauftritt des MVV (www.mvv-muenchen.de/s-bahn-planung) zur Verfügung.