MVV weiter auf Erfolgskurs – neuer Fahrgastrekord

05. Juni 2014

Auch für das Jahr 2013 kann der MVV mit knapp 670 Millionen Fahrgästen wieder einen neuen Fahrgastrekord melden. Das sind rund sieben Millionen oder 1,08 Prozent mehr Fahrgäste als 2012. Auch die Fahrgeldeinnahmen haben sich erfreulich entwickelt. Mit 771,5 Millionen Euro wurden die Einnahmen gegenüber 2012 um rund 37 Millionen oder rund 5 Prozent gesteigert.

 

MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag: „Das Verbundsystem entwickelt sich weiter sehr positiv. Dieser Erfolg ist nur durch die Synergieeffekte der Gemein­schaftsleistung von Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen möglich. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Verbundpartnern für ihre Beiträge bedanken.

Eine der großen Herausforderungen der gesamten Branche wird die Sicherung der ausreichenden Finanzierung des ÖPNV sein. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass von den Fahrgästen ein angemessener Beitrag über die Fahrgeld­einnahmen in das System fließt.

Das Angebot in der Landeshauptstadt München ist traditionell gut, stößt aber gerade in der Hauptverkehrszeit immer häufiger an seine Grenzen. Dem kann nur mit einem weiteren Infrastrukturausbau und mit weiteren Angebotsver­besserungen begegnet werden.

Auch in der Region wurde in den vergangenen Jahren viel getan. So dokumentiert das aktuelle Kundenbarometer des MVV eine überdurch­schnitt­liche Kundenzufriedenheit in den Verbundlandkreisen. Nicht zuletzt die von der Verbundgesellschaft vorgegebenen Qualitätsstandards im MVV-Regionalbus­ver­kehr und die starken Angebotsausweitungen der letzten Jahre zeigen hier Wirkung und werden von den Fahrgästen honoriert.“  

Der Rückblick auf 2013 ist auch deshalb erfreulich, weil die Fahrgäste im MVV von Neuerungen bei Angebot und Vertrieb unmittelbar profitieren: Beispielhaft sind die Einführung des MVV-HandyTickets, des MVV-OnlineTickets, des MVV-Semestertickets und die Flexibilisierung der MVV-IsarCard zu nennen.

Die Kehrseite des Erfolges ist, dass die Kapazitäten im MVV zunehmend an ihre Grenzen stoßen, die Pendlerströme im Nahverkehr haben längst den Verbundraum überschritten. Daher rückt eine weiträumigere Vernetzung der Region stärker in den Fokus. Die Prüfung einer intensiveren Kooperation in der europäischen Metropolregion wurde eingeleitet, sie gehört zu den großen verkehrlichen Zukunftsfragen der Region.