Die Landkreise Starnberg und Fürstenfeldbruck rücken mit der MVV-Expressbuslinie X900 noch näher zusammen

25. November 2015

Zum ersten Mal in der Geschichte des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) verbindet eine Expressbuslinie nicht nur zwei Landkreise, sondern zugleich drei S-Bahnlinien miteinander.

                                                     Der MVV-Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 bringt den Landkreisen Starnberg und Fürstenfeldbruck die neue MVV-Regionalbuslinie X900. Gemäß dem Motto „schnell – bequem – direkt“ fährt der MVV-Expressbus von Starnberg Nord über Gilching-Argelsried nach Fürstenfeldbruck und Buchenau. Auf seinem Weg verbindet er die drei S-Bahnlinien S 6, S 8 und S 4. Wenige Zwischenstopps nur an ausgewählten Bushaltestellen sorgen für eine schnelle Beförderung.

Erstmalig wird Gilching Nord „im Takt“ bedient und Gilching bekommt Anschluss an die Stadt Fürstenfeldbruck.

Von Kreisstadt zu Kreisstadt ist man ca. 33 Minuten unterwegs. Von Gilching nach Starnberg dauert es nur 20 Minuten. Der MVV-Expressbus fährt von Montag bis Samstag zwischen 6.30 Uhr und 21.15 Uhr im Stundentakt. Nachdem die Linie nahezu in gerader Richtung von Nord nach Süd verläuft, müssen im Bartarif für die gesamte Strecke nur zwei Streifen der Streifenkarte entwertet werden. Im Zeitkartentarif werden die Ringe 7 und 8 benötigt. Bei Expressbussen gilt die Kurzstreckenregelung wie bei Schnellbahnen: Kurzstrecke sind maximal zwei Haltestellen.

Laut Fahrplan ist der erste Betriebstag Montag, der 14. Dezember 2015. Als besonderes „Geschenk“ der beiden Landkreise für ihre Mitbürger wird der X900 aber schon am 27. November 2015 in Betrieb genommen und kann bis einschließlich 12. Dezember 2015 kostenlos getestet werden.

MVV-Geschäftsführer Alexander Freitag: „Wichtig ist, dass die neue Buslinie nun auch von den Fahrgästen gut angenommen wird. Dafür bestehen gute Voraussetzungen. Eine schnelle Buslinie, die tangential drei S-Bahn-Äste und zwei Kreisstädte verbindet, ist ein hervorragendes neues Angebot, das die Bedürfnisse der Fahrgäste gut treffen dürfte.“