Vom Bauerndorf zur Traumstadt
Alt -Schwabing
STADTRALLYE Teil 1
Start & Ende:
U-Bahn-/Bus-/Tram-Haltestelle „Münchner Freiheit“
782 n.Chr. taucht der Ort „Swapinga“ erstmals in einer Urkunde auf. Einst weit vor den Toren Münchens gelegen, wächst das Fischer- und Bauerndorf im 19. Jahrhundert rasant und wird 1890 durch Eingemeindung ein Stadtteil Münchens. Um diese Zeit lassen sich Maler, Literaten, Schauspieler und andere „Bohèmiens“ bevorzugt hier nieder, was Schwabing über seine Grenzen hinaus bekannt macht. Die Nähe von Universität und Kunstakademie spielte dabei eine Rolle, vor allem aber waren damals die Unterkünfte viel günstiger als „in der Stadt“. In den 50er- und 60er-Jahren fand diese Szene hier erneut ein Zuhause und der Kabarettist und Dichter Peter Paul Althaus (1892–1965) ernennt Schwabing zur Traumstadt. Auch wenn Altschwabing heute vor allem ein kommerziell geprägtes Ausgehviertel ist, stehen Kultkneipen und Kleinkunstbühnen bis heute in dieser Tradition.