Der Friedhof hat eine besondere Geschichte. Als 1913 der neue Obermenzinger Friedhof an der Bergsonstraße eröffnet wurde, fanden im kleinen Friedhof von St. Georg keine Beerdigungen mehr statt. 1970 wurden die Gräber aufgelassen und der Friedhof eingeebnet. Einige schmiedeeiserne Kreuze aus dem 18. Jahrhundert schmücken seither die Kirchenmauer. Am Eingang zur Kirche erinnert eine Tafel an Obermenzinger Familien, die hier ihre Grabstätte hatten. Anlässlich des Jubiläums „1200 Jahre Menzing“ im Jahr 2017 erreichten Pfarrei, Bürgervereinigung und Privatinitiativen nach längerer Diskussion die Wiedereröffnung des historischen Friedhofs. Heute sind hier wieder Beerdigungen möglich. Bei einem kurzen Rundgang um die Kirche erkennt man gut das Nebeneinander von Alt und Neu.

An der Hofeinfahrt der Familie Fenzl ist ein zweiter Name auf dem Namensschild zu lesen.

8) Wie lautet er?

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Hausnamen waren vor Einführung der Straßennamen und Hausnummern die einzige eindeutige Kennzeichnung eines Anwesens. Die Namen gehören zu den Häusern, unabhängig vom Familiennamen der jeweiligen Besitzer. In ländlichen Gebieten sind Hausnamen häufig noch in Gebrauch, oft wird die Tradition durch Anbringung entsprechender Namensschilder gepflegt.