MIT KUNST UND ARCHITEKTUR

An der Ecke zur Altstadt steht ein Brunnen des bekanntesten Landshuter Bildhauers Fritz Koenig. Der Brunnen aus dem Jahre 1973 stellt die Spitze der Martinskirche dar, das sogenannte Turmkränzlein.

Fritz Koenig wurde 1924 in Würzburg geboren und verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Landshut. Nach seiner Rückkehr aus dem Kriegsdienst studiert er von 1946 bis 1952 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1964 wird Koenig auf den Lehrstuhl für Plastisches Gestalten an die Technische Universität München berufen. Von 1968 bis 1971 arbeitet er an der „Großen Kugelkaryatide N. Y.“, die 1972 auf der Plaza des World Trade Center aufgestellt und 2001 beim terroristischen Anschlag von „911“ schwer beschädigt wird.

Tipp: 

Besuchen Sie nach der Stadtrallye doch das KOENIGmuseum, Am Prantlgarten 1 in Landshut und bewundern Sie dort einige seiner Werke und die Entstehungsgeschichte der großen Kugelkaryatide. Oder entdecken Sie Fritz Koenig mit der Lauschtour-App „Koenigsweg Landhut“, die Sie kostenlos im App Store oder im Google Play Store herunterladen können.

Gegenüber dem Brunnen befindet sich die Stadtresidenz Landshut. Der spektakuläre italienische Renaissancepalast wurde von 1536 bis 1543 von Herzog Ludwig X. von Bayern erbauen lassen. Veränderungen erfuhr die Stadtresidenz, als sie von 1780 bis 1799 als Hofhaltung des Pfalzgrafen Wilhelm von Birkenfeld-Gelnhausen diente. Damals erhielt die zur Altstadt gerichtete Fassade ihr klassizistisches Aussehen, das bis heute erhalten ist. Kurprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I. von Bayern, wohnte hier, als er 1803 in Landshut studierte.

Zwei Häuser weiter rechts finden wir das Pappenbergerhaus. Seinen Namen hat das Haus mit zierlichem Staffelgiebel von der Familie Pappenberger, die das Haus zwischen 1878 und 1909 besaß. Das Haus wurde 1405 errichtet und ist ein beeindruckendes Beispiel eines vornehmen Bürgerhauses des 15. Jahrhunderts. Erwähnenswert ist auch das für Landshut charakteristische Rauputzdekor aus dem 17. Jahrhundert.

Direkt gegenüber befindet sich das historische Rathaus der Stadt Landshut. Das stattliche Flügel-Bauwerk mitten in der historischen Altstadt entstand durch die Zusammenlegung und Umgestaltung von drei gotischen Giebelhäusern, die durch eine neugotische Fassade von 1861 miteinander verbunden sind. 1380 erwarb der Rat der Stadt das mittlere Haus, 70 Jahre später wurde das linke, äußere Gebäude angekauft. Erneute 50 Jahre später wurde das rechte Gebäude dazu erworben.

16) An der Fassade des Rathauses befindet sich über der Uhr das Wappen der Stadt Landshut. Was ist auf dem Wappen sehen?

A) Ein Löwe
B) Drei Helme von Landsknechten
C) Die bayerischen Rauten

Versuche: 0 / 3

Im Rathaus finden Sie auch die Tourist-Information, in der Sie weitere Informationen zur Stadt Landshut, interessanten Veranstaltungen, Übernachtungsmöglichkeiten und alles, was ihren Aufenthalt in Landshut betrifft, erhalten. 

Tipp: 

Ein besonderer Höhepunkt im Gebäude ist der prachtvolle Rathausprunksaal im neugotischen Stil. Die Wandgemälde in dem großen Festsaal beeindrucken mit einer historisierenden Darstellung des spätmittelalterlichen Hochzeitszuges der Landshuter Hochzeit im Jahr 1475. Sie können den Saal wochentags von 14 bis 15 Uhr oder im Rahmen einer Stadtführung besichtigen. Oder besuchen Sie die “Landshuter Zeitmaschine“, um ihn virtuell zu erkunden.