Von Anfang Juni bis Anfang November
BergBus
Mit dem Münchner BergBus bequem und klimafreundlich am Wochenende und Feiertagen zu beliebten Ausflugs- und Wanderzielen gelangen.
Der Münchner BergBus fährt in den Sommermonaten samstags, sonntags und feiertags auf zwei Linien zu beliebten Ausflugs- und Wanderzielen, die mit dem regulären ÖPNV nur schwer erreichbar sind.
Linien
- Linie 996: München → Pfronten (Ostallgäu) → Wieskirche (Landkreis Weilheim‑Schongau)
- Linie 396: München → Bayrischzell → Leitzachtal / Ursprungpass (Landkreis Miesbach) → Thiersee (Tirol)
MVV‑Integration
Seit Mai 2024 ist der BergBus vollständig in den MVV integriert. Es gilt der MVV‑Tarif, Fahrgastinfos sind über die üblichen MVV‑Kanäle abrufbar. Auch das Deutschlandticket ist gültig.
Reservierung
Eine Sitzplatzbuchung ist nicht verpflichtend, wird jedoch dringend empfohlen, da die Kapazität begrenzt ist.
Buchung möglich über:
- MVV‑App
- MVV‑Auskunft im Web unter: mvv-auskunft.de
Wichtig
Da die Busse über die Autobahn fahren, dürfen keine Stehplätze angeboten werden. Jeder Fahrgast benötigt daher einen Sitzplatz.
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Der BergBus kommt!
Fahrpläne
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Umgebungspläne Bahnhöfe
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Fragen und Antworten zum BergBus
Im BergBus gibt es nur wenige Plätze. Bei gutem Wetter wollen viele Menschen mitfahren.
Darum kann man in der MVV‑App und auf mvv-auskunft.de einen Sitzplatz freiwillig reservieren.
Die Reservierung ist nicht Pflicht.
Ohne Reservierung darf mitgefahren werden, wenn noch Plätze frei sind.
Wichtig: Bei schönem Wetter kann eine spontane Mitfahrt nicht sicher garantiert werden.
So funktioniert die Reservierung
1. Account anlegen
- Für die Reservierung wird ein kostenloser Account benötigt.
- Die Registrierung geht in der MVV‑App unter „Profil und Zugangsdaten“ oder auf mvv-auskunft.de.
- Ein bereits vorhandener Account für FLEX oder RufTaxi kann auch genutzt werden.
Hinweis:
Es gibt zwei verschiedene Accounts:
a) Für FLEX, RufTaxi und BergBus
b) Für den MVV‑Ticketshop
Diese Accounts sind nicht gleich. Mit dem Ticketshop‑Account kann kein BergBus reserviert werden.
2. App aktualisieren
Für die Reservierung wird die aktuelle MVV-App (mind. Version 6.101) benötigt.
Schritte zur Reservierung
- Verbindung in der App oder im Web suchen und anklicken.
- Auf „Mitfahrt anmelden“ drücken und Angaben eingeben.
- Reservierung spätestens 2 Stunden vor Abfahrt, frühestens eine Woche vorher.
- Maximal 5 Personen können reserviert werden.
- Von 2 Rollstuhl-Stellplätzen kann max. 1 reserviert werden.
- Personen mit Reservierung müssen spätestens 10 Minuten vor Abfahrt an der Haltestelle sein.
- Bei späterem Kommen verfällt die Reservierung.
- Einstieg ist vorne beim Fahrer.
- Die Buchungsbestätigung muss auf dem Smartphone gezeigt werden.
- Stornierungen sind bis 2 Stunden vor Abfahrt möglich.
Ja.
Für die Sitzplatz‑Reservierung müssen Start‑ und Ziel‑Haltestelle angegeben werden.
Die Reservierung gilt genau für diesen Abschnitt.
Wichtig:
- Wenn jemand an der gebuchten Starthaltestelle nicht einsteigt, kann der Platz an andere Personen vergeben werden.
- Wer später an einer anderen Haltestelle einsteigt, hat keinen Anspruch mehr auf einen reservierten Platz.
Du bist aber nicht an eine bestimmte Haltestelle für Hin‑ und Rückfahrt gebunden:
- Die Zielhaltestelle der Hinfahrt kann eine andere sein als die Starthaltestelle der Rückfahrt.
- Beispiel:
Vormittags von München nach Landl fahren,
nachmittags ab Bayrischzell zurück nach München fahren.
Ja.
Das Deutschlandticket gilt im Münchner BergBus.
Es wird als Fahrkarte akzeptiert, und es ist kein zusätzliches Ticket nötig.
Ja.
Im Münchner BergBus kann beim Fahrer ein Ticket gekauft werden.
Das Ticket gilt nur für die gewählte Strecke.
Nein.
Im Münchner BergBus gibt es keinen Kofferraum.
Die Busse sind LowEntry‑Linienbusse. Diese Bauweise bedeutet:
- kein Stauraum unter dem Bus
- kein separater Kofferraum für Gepäck
Kleinere Taschen oder Rucksäcke können im Innenraum mitgenommen werden, solange sie niemanden behindern.
Nein.
Im Münchner BergBus können keine Fahrräder mitgenommen werden.
Die Busse haben keine geeigneten Stellplätze für Fahrräder, und aus Sicherheits‑ und Platzgründen ist die Mitnahme nicht erlaubt.
Ja.
Ein Hund darf kostenlos im Münchner BergBus mitfahren – wenn eine gültige MVV‑Fahrkarte oder ein Deutschlandticket vorhanden ist.
Für weitere Hunde gilt:
- Kleine Hunde in Tasche oder Korb fahren kostenlos.
- Größere Hunde brauchen eine Kinderfahrkarte.
Wichtig:
Kampfhunde dürfen nicht mitgenommen werden.
Die Linien starten an verschiedenen Orten in München, weil das Zeit spart.
Die Startpunkte liegen nah an den passenden Ausfallstraßen – also an den Straßen, die direkt in die jeweilige Zielregion führen. So kommen die Busse schneller aus der Stadt heraus und sind ähnlich schnell wie Autos.
Darum gibt es nicht mehrere Haltestellen im Stadtgebiet.
Alle Abfahrtsorte sind aber gut mit U‑Bahn, S‑Bahn oder Bus erreichbar.
Ja.
Im Münchner BergBus können Rollstühle mitgenommen werden.
Die Busse haben eine Klapprampe an der hinteren Tür.
Rollstuhlfahrende können sich im Bus an der Sondernutzungsfläche sicher hinstellen oder platzieren.
Nein.
Gepäck darf nicht im Bus zurückgelassen werden.
Der Bus fährt nach der Ankunft weiter oder wird für andere Fahrten benutzt.
Alles Gepäck muss beim Aussteigen mitgenommen werden.
Finanziert wird das Angebot anteilig von der Landeshauptstadt München sowie den Landkreisen Miesbach und Ostallgäu. Der Freistaat fördert das Angebot, indem er 40 Prozent des entstehenden Betriebskostendefizits übernimmt. Den Betrieb des BergBusses betreut – wie bereits die Ausschreibung – die MVV GmbH.
Hintergrund
Nach dem erfolgreichen Start des Pilotprojekts „Bergbus“ des Alpenvereins München & Oberland im Jahr 2021 beauftragte der Münchner Stadtrat das Mobilitätsreferat damit, eine Lösung für den dauerhaften Betrieb und die Verstetigung des Angebots zu entwickeln. In einer Arbeitsgruppe unter Leitung der MVV GmbH erarbeiteten das Mobilitätsreferat, das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (StMB), der Alpenverein München & Oberland sowie die Landkreise Miesbach und Ostallgäu ein Konzept für das neue Angebot, dessen Finanzierung und die Integration in den Linienverkehr.
Durch die Verstetigung des Angebots wird der Münchner BergBus auch in den kommenden Jahren eine nachhaltige Möglichkeit bieten, um von München aus in die Berge zu gelangen. Zudem ist eine Erweiterung des bestehenden Angebots nicht ausgeschlossen.